Human Design leben beginnt für mich nicht mit einem Chart
Als ich das erste Mal mein Human Design gesehen habe, hat es mich sofort in seinen Bann gezogen.
Ich hatte keine Ahnung, was all die Symbole, Linien und Zahlen bedeuten. Aber ich wusste: Damit möchte ich mich beschäftigen.
Also begann ich zu lernen. Und zwar nicht oberflächlich.
Ich wollte verstehen, wie dieses System aufgebaut ist, wie die einzelnen Ebenen zusammenhängen und was hinter all dem steckt.
Damals wusste ich noch nicht, dass dieses tiefe Eintauchen typisch für meine 1er Linie ist.
Heute muss ich darüber schmunzeln.
Denn genau so lerne ich alles, was mich wirklich interessiert. Ich möchte den Dingen auf den Grund gehen.
Mit der Zeit wurde Human Design für mich immer mehr als ein spannendes System.
Immer häufiger dachte ich:
„Ja, genau so bin ich.“
Heute schaue ich immer noch regelmäßig in mein Chart.
Jedes Mal entdecke ich etwas Neues. Manche Zusammenhänge erkenne ich sofort. Andere erschließen sich erst durch Erfahrungen, die ich im Alltag mache. Und manches wird erst mit den Jahren wirklich verständlich.
Ich glaube, Human Design zeigt seine wahre Stärke erst im Alltag.
Dann, wenn ich plötzlich denke:
„Ach, deshalb reagiere ich gerade so.“
Oder wenn ich mich in einer Situation wiedererkenne und mir bewusst wird:
„Jetzt verstehe ich, warum sich das für mich so anfühlt.“
Genau diese Momente faszinieren mich. Die kleinen und großen Augenblicke, in denen plötzlich etwas Sinn ergibt.
Über sie möchte ich in diesem Blog schreiben.

